Slowenien

Ptujska Gora mit dem Wohnmobil

Slowenische Kirche auf dem 14. Jahrhundert

Mit unserem Wohnmobil, einem Hymer ML-T 620 ging es Richtung Kroatien. In Ptujska Gora legten wir den ersten Halt für eine Übernachtung ein. Direkt unterhalb der Pfarrkirche St. Marija – Ptujskogorske Matere Božje, sie gilt als eine der schönsten und größten gotischen Kirchen Sloweniens. Mit Park4Night fanden wir dort einen sehr großen Parkplatz, den wir ganz alleine für uns hatten. Anfangs stellten wir uns quer auf eine Ebene, mussten aber wegen der Hitze umparken und fuhren in den Schatten.

Ptujskogorske Matere Božje
Ptujskogorske Matere Božje

Ptujska Gora Pfarrkirche St. Marija von 1410

Die Nacht war wie erwartet sehr ruhig und wir hätten keinen besseren Platz zum Übernachten finden können. Gleich zu früh ging es für ein paar Fotos zur Kirche und schaute mich im Außenbereich um. Dabei sprach mich ein Herr an, der mir in gebrochenen Deutsch (er war Slowene und wohnt in Berlin) sehr gut die Geschichte vom Dorf und der Kirche erzählte. Das hat er sehr ausführlich gemacht, weshalb man von einem Geschichtslehrer ausgehen könnte. Wir unterhielten uns gut eine Stunde, bevor ich in der Kirche weiter Fotos machte.

Ptujska Gora ist eine Haufensiedlung, die um die Wallfahrtskirche St. Maria in 342 m hohen Hügel herumgebaut wurde. Die Kirche wurde 1410 erbaut und 1442 das erste mal schriftlich erwähnt. Der Gründer der Kirche war Bernhard III. Ptuj (wahrscheinlich ließ er sie nach einem Gelübde erbauen) und mehrere Adelsfamilien beteiligten sich am Bau und Erhalt der Kirche, darunter Graf Friedrich II. von Celje, die Adelsfamilie Stubenberg und der Ritter Žiga Dobrnski. Jahrzehnte später wurde die Kirche von den Türken geplündert, weshalb die Bewohner noch während der Belagerung (1471–1493) Mauern und Wehrtürmen errichteten. 2010 wurde sie von Papst Benedikt XVI. zur Basilica minor erhoben.

Heute soll es zum Bärenrefugium von Kuterevo weitergehen

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Wohnmobilstellplatz in Rogatec, Slowenien vorbei. Erst gestern hatten wir noch auf Google Maps und diversen Apps nach einer Entsorgungsstation gesucht, und keine angezeigt bekommen. Umso mehr waren wir überrascht, dass wir diesen beim vorbei fahren sahen. Stand 2022 ist der Platz immer noch nicht in Google Maps zu finden, einzig in Campercontact ist er aufgeführt. Er liegt günstig an einer Hauptstraße und während wir Entsorgten und Wasser tankten, war kaum Verkehr. Nur die Stellplätze könnten etwas größer sein, ansonsten gefiel uns der Platz.

Ich verlinke euch unten die Koordinaten vom Stellplatz, damit ihr etwas davon habt. Wer per Bodeneinlauf entsorgen will, muss sich einen anderen Platz suchen. Ansonsten ist Strom, Wasser und die Entsorgung möglich.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.
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