SnapPad für die Hubstützanlage

SnapPad für die Hubstützanlage – Erfahrungen und Praxisbericht

Einleitung: Warum SnapPad für die Hubstützanlage?

SnapPad für die Hubstützanlage war für uns ein zentrales Thema, sobald wir uns für die Nachrüstung einer e&p Hubstützanlage an unserem Wohnmobil entschieden hatten. Schon zu Beginn unserer Planungen stand fest, dass wir die Stabilität und den Komfort im Alltag verbessern wollten. Da unser Einbautermin noch rund 10 Wochen in der Zukunft lag, nutzten wir die Zwischenzeit, um uns auf einem Wohnmobiltreffen näher mit dem Thema SnapPad zu beschäftigen. Dort trafen wir nicht nur auf andere Camper mit vielen Erfahrungswerten, sondern auch auf Diana und ihren Mann, die uns hilfreiche Tipps rund um die Anschaffung und Montage gaben.

Was anfangs nach einem kleinen Zubehörteil aussah, entpuppte sich schnell als praktisches Upgrade, das den Alltag im Camper deutlich erleichtert. Wer selbst über eine Nachrüstung von Hubstützen nachdenkt, findet hier weitere Infos.

Bestellprozess und erste Absprachen

Klärung der Hubstützen-Typen

Noch bevor die eigentliche Bestellung erfolgte, stellte sich die Frage nach den passenden Maßen. Bei unserem Carthago Liner for two auf Iveco Daily war es nicht eindeutig, welche Tellergrößen vorne und hinten verbaut werden würden. Ein kleiner, aber entscheidender Punkt, denn nur mit den richtigen SnapPads sitzt später alles sicher. Den nötigen Hinweis erhielten wir am SnapPad Stand auf dem Wohnmobiltreffen. Vermutlich würden bei unserem Fahrzeug an Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Stützen verbaut werden. Eine Mail an Carsten Stäbler, unseren Ansprechpartner für den Einbau, bestätigte uns, dass nach Herstellervorgabe vorne kleinere Stützen verbaut werden müssen als hinten.

Bestellung und Kommunikation

Nachdem die passenden Größen ermittelt waren, kümmerte sich Diana, das ist die nette Dame, die hinter SnapPad steckt, um die Abwicklung. Eine Woche vor dem geplanten Einbautermin wurde das SnapPad-Paket zuverlässig an den Einbauort gesendet. Besonders angenehm war die persönliche Kommunikation mit den Verkäufern: Nach erfolgtem Einbau erkundigten sie sich sogar, ob alles reibungslos bei der Montage der Hubstützen einschließlich SnapPads funktioniert hätte. Wer direkt bestellen möchte, kann dies auch bequem über SnapPad tun.

Montage der Hubstützen und erste Überraschung

Der Einbautag

Am Tag des Einbaus gab es kurz Verwirrung. Der Monteur war der Meinung, vorne würden große Teller verbaut werden, was bedeutet hätte, dass unser SnapPad-Set nicht gepasst hätte. Glücklicherweise griff Carsten Stäbler ein und stellte klar, dass vorne wie geplant die kleineren Teller verwendet werden. Somit ließ sich dann das SnapPad-Set ohne Probleme an die Hubstützen anbringen.

Erste Eindrücke

Schon beim ersten Ansehen wirkten die SnapPads robust und langlebig. Die Verbindung aus recyceltem Gummi, die auf den ersten Blick an kleine Elefantenfüße erinnert, machte einen hochwertigen Eindruck. Weitere Eindrücke zum Zubehör haben wir übrigens auch in unserem Praxisbericht gesammelt.

Erfahrungen aus Camper-Foren und Praxis

Viele Erfahrungsberichte in einschlägigen Foren bestätigten unsere Erwartungen. Besonders häufig wurden folgende Vorteile erwähnt:

  • Schutz des Untergrunds: Pflastersteine und Asphalt werden durch die weiche Gummioberfläche deutlich weniger beschädigt.
  • Kein Kratzen mehr: Beim Einfahren der Stützen entstehen keine störenden Geräusche.
  • Mehr Hubhöhe: Durch die zusätzliche Bauhöhe von 2,5 bis 3 cm gewinnt man praktische Reserven.
  • Stabilität: Die Teller verbiegen sich kaum und bleiben länger in Form.
  • Größere Standfläche: Weniger Einsinken auf Rasen oder feuchtem Boden.
  • Komfort: Bei Regen nichts unter die Hubstützen legen zu müssen

Während viele Camper sonst Siebdruckplatten oder Holzbretter unterlegen, entfallen diese Handgriffe mit SnapPads dauerhaft.

Montage der SnapPads im Detail

Schritt-für-Schritt erklärt

  1. SnapPads auf den Boden legen.
  2. Hubstützen direkt in die Öffnungen fahren.
  3. Die Pads rasten durch die Konstruktion automatisch ein.

Damit sitzen sie fest an den Tellern – auch bei längeren Fahrten oder Vibrationen auf holprigen Straßen.

Tipps für die Installation

Ein bewährter Trick: Die Außenlippen der Pads mit etwas Spülmittel einschmieren. Das erleichtert das Einrasten enorm. Am besten arbeitet man zu zweit, damit alles sauber sitzt.

Großer Abstand zwischen Vorderrad und Gummifüße

Deutlich sieht man den nötigen Abstand zwischen den Füssen und dem Vorderrad bei vollem Lenkeinschlag. Durch die Teller haben wir die gleiche Standfläche, als wenn vorne große Hubstützen verbaut wären.

SnapPad für die Hubstützanlage
Genug Abstand zwischen Vorderrad und SnapPad bei vollem Lenkeinschlag

Alltagstauglichkeit der SnapPads

Komfortsteigerung beim Reisen

Gerade im Alltag zeigte sich schnell, wie angenehm das Leben mit SnapPads ist.

  • bei Regen einfach die Fernbedienung betätigen – macht das Spaß
  • kein Bücken mehr, kein Herausziehen von Holzbrettern und keine nassen Platten im Wohnmobil verstauen – all das entfällt.
  • das Reinigen der Siebdruckplatten von Matsch und dergleichen entfällt

Bodenfreiheit und Stabilität

Bei unserem Iveco blieb die Bodenfreiheit unverändert. Der tiefste Punkt ist ohnehin das Ersatzrad am Heck. Was sich jedoch deutlich verbessert hat, ist die Stabilität: Durch die um 30 % größere Auflagefläche steht das Fahrzeug sicherer, auch auf feuchtem oder unebenem Grund.

Material und technische Daten

  • Material: 97 % recycelte Autoreifen
  • Belastbarkeit: bis zu 9 Tonnen pro Stück
  • Temperaturbeständigkeit: zwischen -40 °C und +120 °C
  • Prüfung: Belastungstests bis 50 g Widerstand
  • Maße:
    • 18 cm Teller: 24 cm Standfläche, 2,5 cm hoch, Gewicht 1,5 kg
    • 23 cm Teller: 30 cm Standfläche, 3 cm hoch, Gewicht 2,3 kg

Damit gehören SnapPads zu den robustesten Lösungen am Markt.

Vorteile und mögliche Kritikpunkte

Die Pluspunkte

  • dauerhafte Montage möglich
  • verbesserte Sicherheit bei Regen und Schlamm
  • weniger riskant auf Asphalt oder Schotter
  • umweltfreundlich, da aus recyceltem Material

Potenzielle Nachteile

Einige Nutzer diskutieren über die Möglichkeit, dass die festen Pads beim Einfahren der Stützen zusätzlichen Druck auf Dichtungen ausüben könnten. Allerdings gibt es bisher keine Herstellerwarnungen oder konkrete Fälle, die diese Theorie bestätigen.

Preis und Alternativen

Ein Original-SnapPad-Set liegt preislich bei rund 200 €. Bei uns durch den Messerabatt preiswerter. Günstige Nachbauten sind zwar angeblich bereits ab 40 € erhältlich, passen aber oft nicht exakt auf die europäischen Maße. Die Folge: weniger Halt, kürzere Lebensdauer und potenziell mehr Probleme.

Klassische Holzplatten sind weiterhin eine Alternative – sie sind günstiger, beanspruchen jedoch Stauraum, sind bei Regen unpraktisch und längst nicht so langlebig.

Persönliche Erfahrungen und Fazit

Unsere persönliche Erfahrung zeigt: SnapPad für die Hubstützanlage ist mehr als nur ein Zubehör. Es ist eine echte Erleichterung im Camper-Alltag. Wir sparen Zeit beim Aufstellen, unser Fahrzeug steht stabiler, und wir schonen Untergründe wie Pflaster oder Asphalt. Die Investition von ca. 200 € empfinden wir als lohnenswert, da SnapPads dauerhaft montiert bleiben können und über Jahre hinweg im Einsatz sind.

Gerade für Camper, die Wert auf Komfort und einfache Handhabung legen, sind SnapPads eine klare Empfehlung. Insgesamt gilt also: Die Vorteile überwiegen und die Alltagstauglichkeit überzeugt.

Schlusswort

SnapPad für die Hubstützanlage ist ein praktisches Upgrade für jeden Wohnmobil-Besitzer mit hydraulischer Stütztechnik. Wer einmal den Unterschied im täglichen Gebrauch erlebt hat, möchte ungern wieder zu Holzbrettern oder Siebdruckplatten zurückkehren. Dank einfacher Montage, hoher Stabilität, langlebigem Material und nachhaltiger Herstellung aus recycelten Autoreifen bietet SnapPad eine Lösung, die Campern weltweit das Reisen erleichtert.

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