5 Der perfekte Platz um in Griechenland frei zu stehen

Mit dem Wohnmobil zum Zaravina See

Ankunft in Griechenland: Der perfekte erste Stellplatz am Zaravina See

Kaum hatten wir die Grenze nach Griechenland überquert, ging es mit dem Wohnmobil zum Zaravina See, der sich perfekt für eine kleine Pause anbot. Die Temperaturen lagen weit über 30 Grad, weshalb ein schattiges Plätzchen besonders verlockend erschien. Wir entschieden uns bewusst dafür, nicht direkt in der ersten Reihe am Ufer zu stehen, um den Einheimischen den Vortritt zu lassen und nicht sofort als Reisende aufzufallen. Der erste Eindruck dieses Ortes war so positiv, dass wir kurzerhand beschlossen, mehrere Tage hier zu verbringen.

Der Stellplatz bot alles, was wir uns für eine angenehme Ankunft in Griechenland wünschten. Direkt am Wasser gelegen, konnten wir jederzeit ins erfrischende Nass springen. Das Wasser war so klar, dass wir den Grund problemlos erkennen konnten. Mehrmals täglich zog es uns hinein, um uns von der Hitze abzukühlen und die Schwerelosigkeit des Wassers zu genießen. Ein besonderes Highlight waren die kleinen, überdachten Sitzgelegenheiten am Ufer, die darauf hindeuteten, dass dieser Ort auch von Einheimischen gerne genutzt wird.

Die Zufahrt führt durch den Wald

Um mit dem Wohnmobil zum See zu gelangen geht es auf einem unebenen längeren Weg durch den Wald. Etwas Bodenfreiheit ist notwendig und man sollte auch nicht zu ängstlich sein. Auch darf man nicht so empfindlich sein, wenn die Äste an der Fahrzeugwand ihre Spuren hinterlassen.

Herzliche Begegnungen mit den Einheimischen

Während unserer Tage an diesem idyllischen Ort begegneten wir immer wieder den freundlichen Menschen aus der Umgebung. Besonders eine Gruppe von Hirten, die täglich mit ihren Schafen vorbeizogen, hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. Jedes Mal wurden wir mit einem herzlichen Winken begrüßt, was unsere Freude auf die kommenden Wochen in Griechenland nur noch steigerte.

Die Offenheit und Herzlichkeit der Griechen sind weithin bekannt, doch es ist immer wieder schön, dies selbst zu erleben. Die ruhige Atmosphäre des Sees, kombiniert mit den freundlichen Begegnungen, ließen uns schnell das Gefühl haben, wirklich angekommen zu sein.

Technische Anpassungen unterwegs: Unsere Satellitenanlage

Da wir länger an diesem Ort verweilen wollten, nutzten wir die Gelegenheit, unsere alte Satellitenanlage neu einzustellen. Unsere Anlage erforderte eine manuelle Justierung des LNBs um 12 Grad, da dies bei älteren Modellen noch nicht automatisch geschieht. Mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher bewaffnet, kletterte ich durch die Dachluke auf das Wohnmobildach. Nach nur fünf Minuten war die Anpassung erledigt und der Fernsehempfang wieder optimal.

Solche technischen Aufgaben gehören zum Leben im Wohnmobil einfach dazu. Doch an einem so traumhaften Ort fühlen sich selbst kleine Reparaturen oder Anpassungen nicht wie Arbeit an, sondern eher wie ein weiteres kleines Abenteuer auf unserer Reise.

Ein paar Infos zum Zaravina See

Dieser natürliche See liegt in der Region Epirus und gehört mit einer Tiefe von 31,5 Metern zu den tiefsten Seen Griechenlands. Seine fast kreisrunde Form und der glasklare Wasserspiegel machten ihn zu einem beeindruckenden Anblick.

Mit einer Fläche von etwa 285 Hektar und einem Umfang von 2,2 Kilometern bot der See eine perfekte Kulisse für eine entspannte Wanderung am Ufer entlang. Hier konnten wir nicht nur die Natur genießen, sondern auch zahlreiche Vogelarten beobachten, darunter den majestätischen Schreiadler und den Schwarzmilan. Die umliegenden Wälder, bestehend aus dichten Eichenhainen, schufen eine fast mystische Atmosphäre.

Flora und Fauna: Ein Paradies für Naturliebhaber

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Pflanzenwelt rund um den Zaravina See. Hier wachsen seltene Orchideenarten sowie die faszinierende Pflanze Solenanthus albanicus, die nur in dieser Region vorkommt. Die Kombination aus unberührter Natur und einer reichen Tierwelt machte unseren Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Der See selbst ist für seine außergewöhnliche Reinheit bekannt. Er wird hauptsächlich von unterirdischen Quellen gespeist, was dafür sorgt, dass das Wasser besonders klar bleibt. Dies macht ihn zu einem perfekten Ort für Fotografen, Naturfreunde und alle, die gerne abseits der bekannten Touristenpfade unterwegs sind.

Möglichkeiten zum Übernachten am See

Wer ebenfalls das Übernachten am See genießen möchte, findet in der Umgebung des Zaravina-Sees verschiedene Möglichkeiten. In den nahegelegenen Orten Aristi und Kalpaki gibt es kleine Hotels und Gästehäuser, die eine komfortable Unterkunft bieten. Auch einige Campingplätze befinden sich in der Nähe und sind besonders für Reisende im Wohnmobil oder mit dem Zelt eine gute Option.

Da wir mit unserem Wohnmobil zum See unterwegs sind, bevorzugen wir Stellplätze in der freien Natur. Das Übernachten am See hat seinen ganz eigenen Charme: Das sanfte Rauschen des Wassers, der Blick auf die spiegelglatte Oberfläche im Morgengrauen und die Stille der Nacht machen es zu einem einzigartigen Erlebnis.

Fazit: Der perfekte Einstieg in Griechenland

Unser Aufenthalt an den Seen in Griechenland war ein perfekter Einstieg in unser Abenteuer. Das Übernachten am See bot uns nicht nur Erholung, sondern auch intensive Naturerlebnisse und Begegnungen mit herzlichen Einheimischen. Besonders der Zaravina See hat uns mit seiner beeindruckenden Landschaft und seiner ruhigen Atmosphäre begeistert.

Wir freuen uns darauf, weitere solcher Orte zu entdecken und die Schönheit Griechenlands in vollen Zügen zu genießen. Wer das Übernachten am See liebt, wird in Griechenland zahlreiche Gelegenheiten finden, dieses einmalige Naturerlebnis selbst zu erleben.

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