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Warum Antirutschmatten?
In unserem Carthago Liner for two 53L besteht der Doppelboden unter der Küche aus GFK. Auch in der Heckgarage finden sich diese glatten Oberflächen wieder. Besonders der Bereich über den Wassertanks ist aus GFK, während der eigentliche Boden mit einem Aluminium Riffelblech versehen ist. Diese Flächen sind leider ziemlich rutschig. Um unsere Ladung zu sichern und die Flächen vor Beschädigungen zu schützen, haben wir uns entschieden, Antirutschmatten zu verlegen.
Die Auswahl der richtigen Matten
Manch einer könnte sich fragen, warum wir auf dem Riffelboden eine Antirutschmatte verlegen. Die Frage mag berechtigt sein, doch hatten wir bei unserem vorherigen Hymer ML-T 620 auch einen Riffelboden, der nach 10 Jahren nicht mehr so schön aussah – obwohl er nur Kratzer hatte und keine wirklichen Beschädigungen. Es ist halt so, dass man bei einem neuen Fahrzeug empfindlicher ist und es bestmöglich schützen möchte.
Campingmöbel vor rauhen Riffelblech schonen
Ein weiterer Grund für die Antirutschmatte auf dem Riffelblech ist, dass dadurch die Utensilien geschont werden. In unserem alten Wohnmobil standen der Campingtisch und die Stühle senkrecht an der Rückwand. Durch die Erschütterungen während der Fahrt hat das Riffelblech die Tischkante mit der Zeit regelrecht bearbeitet – das sah irgendwann nicht mehr so toll aus. Mit der Matte wollen wir genau das verhindern.
Bei der Suche nach passenden Antirutschmatten standen uns verschiedene Dicken und Muster zur Verfügung. Die Matten gibt es von 1 mm bis 5 mm Dicke. Eine 1 mm Matte fiel schnell raus, da sie sich vermutlich wellen würde oder nicht genug Halt bietet, wenn wir in Kurven fahren.
Unsere Entscheidung:
- Doppelboden und Wassertankabdeckung: Hier wählten wir eine 2 mm Matte ohne Muster, da in diesem Bereich hauptsächlich Euroboxen stehen und keine starke Belastung stattfindet.
- Riffelblech in der Heckgarage: Da hier Tische, Stühle und unser RadFazz-Fahrradträger untergebracht sind, entschieden wir uns für eine 3 mm Matte mit Noppenmuster. Dieser Bereich wird stark beansprucht, und es sammelt sich oft Schmutz an. Die strukturierte Matte bietet hier optimalen Halt und Schutz. Im Nachhinein hätten wir hier möglicherweise auch mit einer 2 mm Matte auskommen können, da die 3 mm Variante doch recht robust ist und eine etwas dünnere Matte vermutlich auch ausreichend gewesen wäre.
- Staufach im Eingangsbereich. Neben der Heckgarage und dem Doppelboden haben wir auch das große Staufach unter dem Küchenboden mit einer Antirutschmatte ausgelegt. Hier lagern wir unsere Lebensmittel, und die Matte sorgt dafür, dass während der Fahrt nichts verrutscht. Besonders bei Glasflaschen oder empfindlichen Verpackungen ist das ein großer Vorteil.
Bestellung und Lieferung
Fündig wurden wir bei einem Onlinehändler, der die Matten in 2,00 Meter Breite anbot. Andere Anbieter hatten ungünstigere Maße, und da wir 2,09 Meter benötigten, war dieser Shop die beste Wahl. Ein großer Pluspunkt: Der Händler schnitt die Matten kostenlos auf unsere Wunschmaße zu.
Obwohl eine Lieferzeit von fünf Tagen angegeben war, kam das Paket überraschend schnell – bereits nach drei Tagen um 9:00 Uhr stand der Paketbote vor unserer Tür. Perfekt, dann konnte es direkt losgehen!

Verlegung der Matten
Das Gewicht der Matten war insgesamt sehr moderat, sodass die zusätzliche Last für unser Wohnmobil kein Problem darstellte. Zunächst breiteten wir die zugeschnittenen Teile aus, um zu sehen, welches wohin gehörte.
- Heckgarage. Mit Zollstock, Teppichmesser und Wasserwaage ausgestattet, starteten wir in der Heckgarage. Zuerst war der Bereich über den Wassertanks an der Reihe – nach 15 Minuten war dieser fertig. Eine angenehme Überraschung: Die 3 mm Matte mit Noppen passte perfekt auf das Riffelblech, sodass wir hier nichts zuschneiden mussten.
- Doppelboden. Im Doppelboden war nur ein Schnitt erforderlich, um die Matte passgenau zu verlegen. Zusätzlich nutzten wir die Schnittreste, um die schmalen Bereiche hinter den Seitenklappen auszulegen – hier haben wir unsere Schuhe untergebracht.





Fazit
Nach der Verlegung kamen die Euroboxen zurück an ihren Platz – kein Verrutschen mehr auf dem GFK-Boden! Die Flächen sind jetzt nicht nur besser geschützt, sondern auch deutlich praktischer. Eine einfache, aber effektive Lösung für mehr Sicherheit und Ordnung in unserem Wohnmobil!