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Zwischenstopp in Vilajuïga

Für eine Nacht stehen wir auf einem ganz einfachen Wohnmobil-Stellplatz in Vilajuïga, in der Provinz Girona. Für uns ist er nur eine praktische Zwischenstation vor der Weiterfahrt Richtung Frankreich.

Statt wie viele andere über die Autobahn bei Figueres nach Perpignan zu fahren, haben wir uns bewusst für die landschaftlich deutlich spannendere Route entschieden: die kurvenreiche N‑260 entlang der Ausläufer der Costa Brava.

Die Strecke ist landschaftlich richtig schön. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf Weinberge, kleine Dörfer und – je nach Abschnitt – sogar auf das Meer. Gerade der Bereich rund um den Naturpark Cap de Creus gehört zu den eindrucksvolleren Küstenlandschaften Kataloniens.

Mit dem Wohnmobil lässt sich die N-260 ab Vilajuïga grundsätzlich gut fahren. Die Straße ist asphaltiert, meist ausreichend breit und in einem ordentlichen Zustand. Natürlich gibt es einige Kurven und auch mal engere Passagen, aber nichts, was mit einem normalen Wohnmobil problematisch wäre. Wir sind mit unserem größeren Fahrzeug unterwegs und sehen hier keine Schwierigkeiten – man fährt einfach etwas entspannter und lässt sich Zeit.

Der Vorteil: deutlich weniger Verkehr als auf der Autobahn und unterwegs immer wieder schöne Aussichtspunkte, an denen man kurz anhalten kann.

Für uns ist genau das der Reiz solcher Strecken. Autobahn kann jeder – aber auf den kleinen und kurvigen Straßen sieht man einfach mehr vom Land.