Wir besuchen die Gegend rund um das Nacimiento del Río Aguas und nehmen uns Zeit, diese besondere Landschaft zu erkunden. Der Einstieg zur Wanderung ist zunächst etwas irritierend, denn der Weg führt an einem Wohnhaus vorbei. Für einen kurzen Moment sind wir unsicher, ob wir überhaupt richtig sind oder gerade über privaten Grund laufen. Doch schnell wird klar: Wir sind auf dem richtigen Weg und starten unsere Tour erst einmal bergab.
Schon nach den ersten Metern zeigt sich, wie abwechslungsreich die Gegend ist. Entlang des Pfades stoßen wir immer wieder auf alte Ruinen, die still in der Landschaft liegen und erahnen lassen, wie wichtig diese Region früher einmal gewesen sein muss. Mehrfach queren wir kleine Bäche, die mit schlichten, aber sehr schön gemachten Holzstegen überbrückt sind. Sie fügen sich perfekt in die Umgebung ein und machen den Weg nicht nur praktisch, sondern auch richtig charmant.
Auf halber Strecke entdecken wir dann etwas völlig Unerwartetes: Fossilien im Gestein. Natürlich halten wir an, schauen genauer hin und gehen ein wenig auf Entdeckungstour. Es ist schon beeindruckend, wie viel Geschichte hier ganz offen sichtbar ist und die Wanderung dadurch noch einmal eine ganz andere Dimension bekommt.
Danach zieht der Weg deutlich an. Es geht steil bergauf, stellenweise so steil, dass wir kurz zweifeln, ob das wirklich der offizielle Weg sein kann. Aber doch – alles korrekt. An ein, zwei Passagen hilft nur noch der Einsatz von Händen und Füßen, was der Tour einen leicht abenteuerlichen Charakter verleiht. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.
Unterm Strich hat sich diese Wanderung für uns absolut gelohnt. Die Kombination aus Wasser, Natur, Geschichte und kleinen Herausforderungen ist genau unser Ding. Kein Wunder also, dass das Nacimiento del Río Aguas bei uns einen festen Platz auf der Highlight-Liste bekommt.








