Wir haben uns bewusst für die N260 entschieden, eine der schönsten Küstenstraßen an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Dass sie sehr kurvig ist und man sie bei starkem Wind besser meiden sollte, war uns klar. Deshalb sind wir gestern noch in El Port stehen geblieben. Dort war es zwar im Ort relativ windstill, aber draußen am Meer tobte ein ordentlicher Sturm.
Heute ist das Wetter deutlich besser. Viel Sonne, nur noch ein leichter Wind und der Regen von gestern ist verschwunden. Genau das richtige Wetter, um die Küste entlangzufahren. Die Straße schlängelt sich über die Felsen und immer wieder öffnet sich der Blick auf das Meer.
Zuerst passieren wir das Schild „France“. Die eigentliche Grenze merkt man kaum noch. Erst ein Stück weiter steht die ehemalige Grenzstation mit der alten Polizeistation, die heute komplett mit Graffiti übersät ist. Ein stiller Zeuge aus einer Zeit, in der hier noch kontrolliert wurde.
Unser eigentliches Ziel liegt aber ein paar Kilometer weiter. Direkt am Meer steht ein kleiner Leuchtturm, daneben eine Parkbucht. Genau dort bleiben wir stehen. Das Meer vor der Tür, die Felsen unter uns und der Leuchtturm gleich nebenan – ein Platz, der sofort das Gefühl gibt, am richtigen Ort angekommen zu sein.
Am Abend werden wir noch einmal zum Leuchtturm hinüberlaufen und schauen, wie sein Licht über das Meer zieht. Solche Orte machen eine Fahrt auf der N260 besonders.














