Bosnien Herzegowina

Wir erreichen das für uns unbekannte SRPSKA

SRPSKA ist eine von zwei Entitäten von Bosnien Herzegowina

Am fünften Tag unserer Reise Richtung Albanien durchquerten kam wir an einem Schild der Region SRPSKA vorbei. Für uns war das unbekannt, weshalb wir im Internet recherchierten. Heraus fanden wir, dass SPRSKA eine von zwei Entitäten von Bosnien Herzegowina ist.

Fakten von SRPSKA

  • Gründung: 9. Januar 1992
  • Hauptstadt: Sarajevo liegt außerhalb vom Land
  • Fläche: 24.857 km²
  • Bevölkerung: 1,327 Millionen (2013) 
  • Amtssprachen: Serbisch, Kroatisch, Bosnische Sprache
  • Währung: Konvertible Mark
  • belegt knapp 49 % des Staatsgebiets von Bosnien und Herzegowina

Auf dem Weg von SRPSKA nach Montenegro

Die Straßen sind durchschnittlich zu befahren und breit genug. So gestaltete sich die Fahrt problemlos, bis auf die Ziegenherden, die frei herumlaufen und auch die Straße überqueren. Ich habe ja meinen Fotoapparat immer griffbereit in der Mittelkonsole unseres Hymer ML-T 620 liegen. So schnappte ich mir diese auch, als am Straßenrand eine Ziegenherde sah. Diese hatte eben die Straße überquert. Ich wäre am liebsten ausgestiegen, um die Situation zu genießen, fand aber keine Haltebucht. Also einfach stehen bleiben, Foto machen und weiterfahren. Einfach herrlich wie natürlich hier noch gelebt wird und trotzdem scheinen die Bewohner meisten zufrieden zu sein.

Ziegen auf der Straße
Ziegenherde auf der Landstrasse in SRPSKA

Leider liegt überall viel Müll

Um die Aussicht zu genießen, bleiben wir gerne an einer Bucht stehen, um das Panorama auf uns wirken zu lassen. Schon beim Aussteigen kam uns ein übler Geruch entgegen, der am vermüllten Platz lag. Für uns absolut unverständlich, wie man diese tolle Landschaft so verkommen lassen kann. Da verdirbt es einem den Spaß an der Natur. Wir heben öfters den Müll an unseren Stellplätzen auf, aber hier ist es unmöglich. Da braucht es keine Mülltüten, hier ist ein Container nötig. Das Müllproblem ist uns aber auch schon in Montenegro und Albanien aufgefallen. Wir vermuten auch, dass die Müllbehälter aus Metall angezündet werden, damit wieder etwas reinpasst. Denn sehr viele waren so schwarz, als wenn sie gebrannt hätten.

Es scheint Besserung in der Abfallwirtschaft zu geben. In diesem Blogbeitrag Verbesserte Abfallwirtschaft in Bosnien und Herzegowina wird die Problematik und Lösung gut erklärt.

https://www.cmshs-bloggt.de
Müll in Srpska
Republika Srpska

Der Grenzübergang von SRPSKA nach Montenegro mit drei Kontrollen

Wir sind schon oft über eine Grenze gefahren und hatten bisher beim Überqueren zwei mal unsere Dokumente vorzeigen müssen. Aber bei diesem Grenzübergang war alles ganz anders. Nachdem wir bei zwei Grenzbeamten unsere Dokumente vorgezeigt hatten, wollte ich schon losfahren, bemerkte aber eine weitere Person. Klar, es war ein Beamter von der Entität SPRSKA. Puh, da hatte ich noch einmal Glück gehabt. Man lernt halt nie aus und sollte immer ein wachsames Auge haben.

Grenzübergang von Republika Srpska
Grenzübergang von Republika Srpska nach Montenegro

Landschaftlich ein Traum

Ich kann mit dem flachen Land nicht viel anfangen und freue mich immer wieder, wenn es bergauf geht. Da gibt es öfters einen Stopp an den zahlreichen Buchten. Wow, das ist ja wieder ein Ausblick.

Bei so einem Ausblick muss man anhalten
Republika Srpska

Willkommen in Montenegro

Schon nach wenigen km mussten wir schon wieder anhalten, weil wir jetzt das Meer sehen konnten. An der Straße P11, die nach Morinj führt, gab es ein Selfie.

Gigantische Aussicht auf die Berge
Montenegro mit Blick auf das Meer

Weiter geht es zum Campingplatz Autocamp Naluka

Die gut 5 km schaffen wir jetzt auch noch und fahren dazu die Passstraße bergab. Da haben die Bremsen bei 4,2 t Gewicht etwas zu tun. Der Campingplatz liegt direkt am Ufer und hat bei Google Maps nur eine Durchschnittliche Bewertung. Aber unser Ziel war übernachten und mehr nicht. Mehr dazu im Bericht vom Autocamp Naluka.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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