Bauernleben Österreich

Weingut Kästenburg – Bauernleben

Der Wechsel von Kroatien zu einem Weingut mit Bauernleben

Auf unserer Flucht vor 40 Grad in Kroatien am Blue Eye ging es 460 km nach Österreich zum Weingut Kästenburg in die Steiermark. Das Ziel liegt nur 1 km hinter der Slowenischen Grenze im Sulztal. Über die Südsteirische Weinstrasse entlang durch viele Weingüter, fährt man steil bergauf und bergab. Das war genau nach unserem Geschmack und auch die Temperatur war viel erträglicher. Besonders gut gefiel uns aber auch die Aussicht, wenn man über eine Kuppe fährt und Kilometer weit sehen kann.

Gegenüber dem Weingut direkt an der Hauptstraße ist ein geschotterter Parkplatz der für große Fahrzeuge geeignet ist. Die Anmeldung in der Gastwirtschaft war wie bei jedem Bauernleben Gastgeber sehr freundlich. Als Stellplatz wurde uns angeboten, dass wir unser Fahrzeug mitten in den Weinberg stellen dürfen. Wir müssen aber autark sein, weil es dort keinen Strom gibt. Für uns kein Problem, weil wir genug Solar auf dem Dach haben.

Weingut Kästenburg Luftaufnahme
Weingut Kästenburg Luftaufnahme

Der schönste Wohnmobilstellplatz auf Kästenburg

Vom Parkplatz aus geht ein Wirtschaftsweg durch den Weinberg. Dort stand bereit ein VW Bus, an dem wir uns vorbei schlängelten wollten. Es war knapp, weshalb meine Frau passen musste. Mit fahrerischen Können war ich vorbei und stelle das Fahrzeug auf die großen Fiamma Auffahrkeil Level Up Premium, die wegen der Hanglage dringend nötig waren. Wir richteten uns ein und genossen den Stellplatz. An den Reben waren schon kleine Beeren zu sehen. Eine Stunde später kamen die VW-Besitzer und wunderten sich, wie wir mit unserem großen Fahrzeug an ihrem vorbeigekommen sind. Sie hatten eine längere Reise hinter sich und haben den Bus nur notdürftig mit einem Bett aus Hölzern ausgebaut. Die teuerste Anschaffung war eine Solarplatte auf dem Dach.

Gegen Nachmittag verließen sie uns und fuhren weiter. Es war also gut, dass wir an ihnen vorbeigefahren sind und sie jetzt ohne rangieren weiter konnten. Für uns ging es aber jetzt rüber in den Garten, um den Wein zu probieren. Ich kann euch sagen, dass die Lage dort vom feinsten ist.

Den Wein holt man sich am Eingang zur Wirtschaft ab. Ich mag es lieblich und meine Frau wollte einen Roséwein. Also unsere Geschmacksrichtung mitgeteilt und erhielten danach das perfekte Ergebnis. Neben uns war ein größeres Treffen von einer Gruppe, die eben vom Shopping gekommen ist und jetzt Wein verkosten möchte. Der Besitzer hielt einen kleinen Vortrag über die Herstellung und dem Weingut. Wir mussten nur zuhören und kannten uns jetzt besser aus.

Und weil der Wein so gut schmeckte, mussten auch andere Sorten probiert werden.

Traumhafter Sonnenuntergang

Die Nacht war ruhig, obwohl der Stellplatz 50 Meter von der Hauptstraße entfernt lag. Tagsüber ist eben etwas mehr Verkehr und es gibt Motorradfahrer die das Gelände lieben, aber Abends lässt der Verkehr stark nach. Wir standen vermutlich auf dem höchsten Punkt der umliegenden Weingüter und hatten deshalb die beste Aussicht. Als gegen 19.38 Uhr die Sonne unterging, musste ich unbedingt mit der Kamera aus dem Dachfenster ein Foto machen.

Sonnenuntergang am Weingut Kästenburg
Sonnenuntergang am Weingut Kästenburg

Das war nicht unser letzter Besuch in der Steiermark

Im neuesten Bauernleben Buch 2022 sind in der näheren Umgebung 5 weiter Gastgeber. Ich bin mir sicher, dass wir diese auch noch anfahren werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, durch die Weingüter eine Wanderung zu machen. Von der Temperatur und dem Klima ist es auch viel besser als bei uns in Oberfranken.

Wir fuhren am nächsten Tag zum Obst und Weinbau Tomaschitz in Deutsch Haseldorf und erlebten eine unglaubliche Familie. Die Krönung war die Übernachtung mit dem Wohnmobil im privaten Garten mit See.

Übrigens bekomme ich keinerlei Vergünstigung von Bauernleben. Ich berichte aus Freude an dem Konzept.

Limitierte Auflage 2022

  • über 1.200 Stellplätze
  • auf 520 Bauernhöfen
  • neues Kartenmaterial im Buch
  • jetzt mit Fotos der Betriebe
  • neue Funktionen in der App

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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