Montenegro

Shasi Ulqin Restaurant viel zu teuer

Die Ausstattung wie Strom und Sanitär waren nicht zu gebrauchen

Es sollte weiter Richtung Albanien gehen, weshalb es weitere 50 km vom den Buljarica Bay Apartments in die Nähe vom Šasko jezero machten. Das ist ein See mit einer Fläche von 3,64 Quadratkilometer und ist maximal 7,8 Meter tief. Dort fanden im am Restaurant Shasi Ulqin einen Übernachtungsplatz mit Sanitär, WLAN und Strom für 15 Euro. Das ist auch unsere letzte Station, bevor es am nächsten Tag über die Grenze nach Albanien geht. Diese liegt nur 4 km Luftlinie entfernt und bis zum Grenzübergang sind es 14 km mit dem Fahrzeug.

Shasi Ulqin mit einem tollen Wohnmobilstellplatz

Wir meldeten uns an und bekamen einen Platz ganz hinten am Grundstück. Wir waren die einzigen und somit war viel Ruhe angesagt. Das sollte sich aber noch anders herausstellen. Denn in nur ein paar Meter war ein Kälteaggregat im Felsen montiert, das alle 2 Minuten kurz seinen Dienst tat. Das ständige ein und ausschalten war nicht so toll.

Der erste positive Eindruck verschwand schnell

Wir sind ja wirklich nicht anspruchsvoll, aber wenn es etwas geboten wird, dann nehmen wir das gerne in Anspruch. Der Stromanschluss bestand aus einer einfachen Zuleitung und die Steckdose war nicht für den Außenbereich gedacht. Okay, wir steckten unser Fahrzeug an und stellten den Kühlschrank um. Als er nur noch zu blinken anfing, war mir klar, dass die Leitung viel zu schwach ist. Also Kabel abgesteckt und weiter über Gas gekühlt. Nur 5 Meter hinterm Fahrzeug war eine Toilette, die wir auf keinen Fall benutzen würden. Es hat uns geekelt und verzichten gerne darauf.

Fußweg durch Schilf zum Šasko jezero

Wir erkunden immer die Gegend und folgten deshalb den Weg über das weitläufige Grundstück zum Šasko jezero. Dort angekommen lag ein Boot im Wasser und ein selbst zusammengebautes Teil. Welchen Nutzen es hat, konnten wir uns nicht erklären. Aber nun wieder zurück zum Fahrzeug, ich hatte Hunger.

WLAN und die Dusche waren nicht zu gebrauchen

Weil wir nur auf der Durchreise nach Albanien waren, kauften wir uns keine Datenkarte für das Handy. Wir waren auf WLAN angewiesen, weshalb wir auch diesen Platz aussuchten. Ich vermutete schon, dass wir am Fahrzeug schlechten WLAN Empfang haben würden, standen wir doch 25 Meter entfernt vom Lokal, aber da war gar nichts. Selbst als ich vor zum Restaurant lief, war es grottenschlecht und kaum zu gebrauchen. Abend ging es dann zum Sanitärraum für eine Dusche. Ich hatte den Raum für mich alleine und musste meine Kleidung irgendwo vor der Kabine ablegen. Es fehlte an Kleiderhaken und der Duschbereich war total verkalkt. Ich hatte ja Badeschuhe an, weshalb das schon wird. Ich musste mein Vorhaben aber trotzdem abbrechen, weil nur kaltes Wasser ankam. Auch ein längeres Wasser laufen lassen half nicht. Nein, das war zu viel für mich. Der Frust war da, weil der Platz ja 15 Euro kostet.

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Wir zahlen nicht den vereinbarten Preis

Am nächsten Tag sollte es über die Grenze nach Albanien gehen. Doch vorher mussten wir noch bezahlen. Ute hat das für mich übernommen und sich über die Leistung beschwert und 5 Euro angeboten. Zur Überraschung wurde es akzeptiert. Wenn mal etwas nicht zur Zufriedenheit ist drücken wir eigentlich immer ein Auge zu, aber hier hat bis auf den tollen Stellplatz nichts gepasst. Der Strom war zu schwach, die Toilette ekelhaft, das WLAN nicht vorhanden und nur kaltes Wasser in der Dusche.

Sonniger Wohnmobil Stellplatz in Montenegro
Tolle Lage am Restaurant Shasi Ulqin
Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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