Österreich

Schneeketten fürs Wohnmobil auf der Hochkönigstraße

Um vom Stegerbauer Wohnmobilstellplatz nach Bischofshofen zu kommen, mussten wir die Hochkönigstraße befahren

Uns war klar, dass sie im Winter geöffnet ist, aber bei einer Höhe von 1342 Meter mit unserem Wohnmobil nur mit Schneeketten zu befahren sein wird. Wir hatten uns gut vorbereitet und eine gute Winterausrüstung in der Heckgarage. Nicht nur Schneeketten fürs Wohnmobil, auch Anfahrhilfen hatten wir dabei. Die wir aber nicht gebraucht hatten. Die ersten km liefen entspannt bis wir Hinterthal erreichten, ab da ging es immer weiter steil den Berg hinauf. Auch der Schnee auf der Straße nahm zu, doch unser Hymer ML-T 620 zeigte keine Schwächen. Durch vorausschauendes Fahren sahen wir einen noch steileren Anstieg und nutzten die Parkbucht, um Schneeketten aufzuziehen. Auf keinen Fall wollte ich auf der Hauptstraße stecken bleiben und den Verkehr blockieren.

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Schneeketten fürs Wohnmobil
Schneeketten auf dem Wohnmobil

Die besten Schneeketten KÖNIG XG-12 PRO 240

Vor Reiseantritt hatten wir uns über Schneeketten informiert. Ziel war eine einfache Handhabung mit einer automatischen Spannung. Die Wahl fiel auf die KÖNIG XG-12 PRO 240. Diese wurden mir auch in diversen Foren empfohlen. Und ich muss sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Es empfiehlt sich aber eine Montage zu Hause, dann geht es im Schnee viel schneller. Auf dem Foto erkennt ihr, dass die Kette zu locker ist. Diese spannt sich automatisch nach 1 oder 2 Reifenumdrehungen. Danach ging es den Berg hinauf, zwar etwas ruppig, aber zügig. Eine Geschwindigkeit über 50 km/h solltet ihr vermeiden. Wir waren so sicher unterwegs, dass wir sogar PKWs überholt haben, die Probleme hatten und sehr langsam fuhren.

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KÖNIG XG-12 PRO 240 Schneeketten fürs Wohnmobil
Schneeketten auf dem Wohnmobil

Hochkönigstraße auf 1342 Meter

Am höchsten Punkt angekommen war ein Sturm. Wir riskierten ein Halt, um das geschlossene Hotel Birgkarhaus anzusehen. Es ging auf dem Parkplatz der Mittereggalm, der schon länger nicht geräumt wurde. Das Fahrzeug konnten wir nur mit guter Winterkleidung verlassen. Uns war bewusst, dass man in das Hotel, das schon seit 3 Jahren geschlossen ist nicht reinkommt. Aber mal schauen, wenn der Weg vorbeiführt, schadet nichts. Außerdem konnte ich so die Straße gut einsehen, die ab jetzt nur noch bergab geht. Ich wollte sicher gehen, dass wir auch ohne Schneeketten im Tal ankommen würden.

Das nächste Ziel war die Skisprungchance Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen

Wir wussten, dass alle Veranstaltungen an der Skisprungchance abgesagt sind. Genau aus diesem Grund wollten wir uns die Anlage ansehen. Vorgefunden haben wir eine extra aufgebaute Zuschauertribüne und überall Verbotsschilder, dass hier privates Grundstück sei und eine Übernachtung mit 200 Euro Strafe geahndet wird.

Ausflugstipp Bischofshofen (UNESCO-Geopark Erz der Alpen)

Nachdem wir uns umgesehen hatten, ging es nur ein paar hundert Meter weiter bis zum Wasserfall Bischofshofen (UNESCO-Geopark Erz der Alpen). Leider war die Treppe geschlossen, die einem ans obere Ende vom Wasserfall bringt. Also den Weg außen herum genommen, der richtig steil war und Kraft gekostet hatte. Nun waren wir oben, sahen viel Eis und nur einen kleinen Wasserfall.

Das eigentliche Tagesziel war der Jägersee

Österreich ist bekannt für seine vielen Seen, weshalb wir diese auch gerne besuchen. Voraussetzung ist aber eine Anfahrt, denn in den Höhenlagen sind die meisten Zufahrtsstraßen gesperrt, weil kein Winterdienst erfolgt. Beim Ausflugstipp Jägersee waren wir uns sicher, dass er erreichbar ist und einen großen Parkplatz hat.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.
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