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Lake Shkodra Resort

Lake Shkodra Resort in Albanien

Camping Lake Shkodra Resort hat uns überrascht

Heute sollte es endlich über die Grenze nach Albanien gehen, weshalb wir vom Stellplatz Shasi Ulqin in Montenegro die 40 km bis nach Omaraj zum Lake Shkodra Resort fuhren. Auf dem Weg dorthin ging es durch Shkodra mit ihren gut 140.000 Einwohnern. Ein Besuch stand aber an einem anderen Tag an. Vorher mussten wir aber die Grenze passieren, welche mit leichten Schwierigkeiten begann.

Grenzübergang mit langen Wartezeiten

Am Grenzübergang zu Albanien gab es zwei Fahrspuren und wir nahmen die rechte. Es waren 3 Autos vor uns und es ging langsam voran. Dann wurden wir aufgefordert auf die linke Spur zu wechseln, dass wir auch taten. Wir hielten unseren Personalausweis, Fahrzeugschein und Impfzertifikat bereit. Nach ein paar Minuten kam ein anderer Grenzbeamter und wollte, dass wir ihm die Dokumente geben und auf die rechte Seite wechseln sollen. Okay, wechseln wir halt noch einmal. Bisher haben wir unsere Dokumente immer erst beim Passieren des Grenzbeamten abgegeben, aber dass diese schon vorher von mehreren Personen eingesammelt werden haben wir noch nicht erlebt.

Fahrzeugpapiere stimmen nicht. Sie fahren einen Mercedes und keinen Hymer!

Dann bei der Kontrolle sagte der Beamte, dass die Fahrzeugpapiere nicht stimmen. Im Fahrzeugschein steht Hymer, sie fahren aber einen Mercedes. Es war gar nicht so einfach, den Beamten das zu erklären. Er telefonierte und ließ uns weiterfahren.

Lake Shkodra Resort
Grenzübergang nach Albanien

Shkodra hat ein Müllproblem

Der Verkehr in Shkodra hat es in sich, war aber für uns sehr interessant. Dazu aber mehr in meinem Artikel Shkodra eine Stadt der Kontraste. Auf der Fahrt bis zum Campingplatz hatten wir viele Eindrücke gesammelt. Die letzten paar Meter bis zur Einfahrt wurden eben mit Schotter ausgebessert. Wir sollten einfach darüber fahren, obwohl es noch nicht gewalzt war. Unser Hymer tat sich etwas schwer, kam aber durch. An der Einfahrt ging das große Eisentor automatisch auf und wir staunten nicht schlecht. Ein weitläufiges Gelände mit viel Platz. So etwas haben wir nicht einmal in Deutschland gesehen. Die Anmeldung ging schnell und wir hatten einen tollen Platz mit Weinreben bekommen.

Wir sind mit dem Campingplatz total zufrieden

Diesen Campingplatz steuern wahrscheinlich die meisten Albanien-Reisenden an, liegt er doch nicht nur am spektakulär schönen Shkodra See, sondern auch ganz nah zu Montenegro (etwa 20 Fahrminuten von der Grenze). Der Campingplatz hat einen deutschen Standard, mit Wi-Fi, Waschmaschinen und einem Beachvolleyballfeld. Dazu hat jeder Stellplatz Strom und die meisten sogar einen Wasseranschluss. Die vorderen Plätze haben alle eine Beschattung mit Weinreben, die im Sommer sicherlich sinnvoll ist, aber ein ausfahren der SAT-Schüssel verhindert. Alles ist sauber und wer zum Duschen geht, findet einzelne Kabinen mit Waschbecken vor. Was uns besonders überrascht hat, war die große Wiese zwischen den beiden Reihen mit den Campingfahrzeugen.

Bei einem Rundgang über den Platz schauten wir uns ein paar Fahrzeuge an. Besonders die Weltreisemobile hatten uns angetan. Dabei kamen wir auch an der gut erreichbare Entsorgungsstation vorbei.

Brot gibt es morgens in der Bar zu kaufen

Als Frühaufsteher gibt es eine Morgenrunde über den Platz. Vorbei an den Strandliegen mit ihren Sonnenschirmen. Alles ist noch ruhig, nur die Bar hat geöffnet. Denn dort gibt es das Brot zu kaufen. Brötchen gibt es keine, nur ein dickes rundes Teil, das gut geschmeckt hat. Klar das dann der Tisch genau in die Sonne gestellt wird und das gute WLAN ausgenutzt wird.

Wir blieben zwei Nächte und kommen wieder

Wir haben uns sehr sicher auf einem tollen Campingplatz gefühlt. Unsere Reisezeit war im September und es waren noch ein paar Plätze frei. Es war ruhig und hatten es nicht weit bis zum See, der allerdings dreckig und kalt war. Dabei war viel Unrat angeschwemmt gewesen. Darin zu baden hatten wir eh nicht vor und die Bootsverleiher hatten anscheinend schon auf Winterruhe umgestellt.

Ganz ober auf meiner Liste stand eine Fototour durch Shkodra. Ich wollte die Kontraste in der Stadt festhalten. Wir fanden dazu den Stellplatz Windmill mit einem einfachen Stellplatz am Ortsrand mit einer schwierigen Zufahrt.

Jochen Bake

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist. Seit 10/2023 haben wir unsere Jobs gekündigt und reisen das ganze Jahr durch Europa.

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