Bauernleben Österreich

Kernei’s Mostheuriger Bauernleben

Kostenlos Übernachten mit dem Konzept Bauernleben

Über die Bauernleben App haben wir uns telefonisch für eine Nacht angemeldet. Die Gastgeber waren aber etwas überrascht, denn um diese Jahreszeit hatte noch nie einer bei ihnen übernachten wollen. Wir hatten nur eine kurze Anfahrt von 60 km, weil wir tags zuvor am Campingplatz Berau waren.

Bei der Ankunft an der Gastwirtschaft Kernei’s Mostheuriger, war das Wetter nicht zu vergleichen mit dem am St. Wolfgangsee. Hier war kein Schnee und die Sonne schien den ganzen Tag bei + 5 Grad. Über die Solarpanele kamen gut 5 Ampere rein.

Wir hatten uns diesen Gastgeber ausgesucht, weil es dort frische Forellen geben soll. Doch daraus wurde leider nichts. Für uns war das okay, denn der Kühlschrank war noch gut gefüllt.

Bei einem Spaziergang durchs Dorf kamen wir an ein paar schönen Bauernhöfen vorbei

Das gefällt uns immer, weil das so urig ist und man auch Tiere sieht. Bei einem Hof sahen wir einige Pferde und wie es der Zufall so will, kam uns der Besitzer entgegen. Wir fragten, ob wir zu den Tieren dürfen und bekamen die Erlaubnis. Es waren 5 Pferde, die im Freien in einem Gatter standen. Ein Bursche von ihnen war ein richtiger Muskelprotz. Die Beine waren doppelt so dick wie bei den anderen Pferden und auch der ganze Körperbau war für schwere Arbeiten ideal.

Für den nächsten Tag suchte ich den Wildkar Wasserfall heraus, der gleich neben dem Obertrumer See liegt, weil man dort auch gut wandern kann. Für die Übernachtung wollten wir dann am Parkplatz Nord in Mattsee vorbeischauen. Dort kann man angeblich übernachten.

Der Wetterbericht hatte es ja schon angekündigt, die nächsten Tage soll es Dauerregen geben. Schnee ist für uns kein Problem und war auch das Ziel der Reise. Allerdings stürmte es am nächsten Tag so heftig, dass wir uns dafür entschieden, nach zwei Wochen Wintercamping wieder nach Hause fahren.

Wir traten die Heimreise an

Da wir schon zwei Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs waren, entschlossen wir uns nach Hause zu fahren. Wir hatten ja auch nur noch 1 Gasflasche, die wir in Österreich nicht getauscht bekamen. In den zwei Wochen haben wir tolle Orte gesehen und eine schöne Landschaft entdeckt. Einen Überblick unserer zweiwöchigen Reise gibt es in den Wintercampingerfahrungen Österreich zu lesen.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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