Österreich

Katrin Almhütte ein Highlight mit gigantischer Aussicht

Perfektes Wetter für die Katrin Almhütte

Die Nacht war ruhig und der Morgen wolkenfrei. Ein Blick in die Wetter App sagte heute perfektes Wetter vorher. Allerdings soll es am nächsten Tag schon wieder vorbei sein, weshalb wir das ausnutzen mussten. Also die 30 km bis zur Katrins Seilbahn gefahren. Sie soll die schönste im Salzkammergut sein und ihren Dienst seit 1959 in 4er-Kabinen verrichten.

Der Parkplatz war noch recht leer und so fanden wir mit unserem knapp 8,00 Meter Wohnmobil einen guten Platz. Für das Tagesticket zahlt man 5 Euro. Weil wir die Temperatur auf 1400 Meter nicht richtig einschätzen konnten, nahmen wir lieber etwas mehr an Kleidung mit. Zwei Paar Socken waren eh Pflicht.

In 15 Minuten auf 1400 Meter Höhe

Wir bezahlten für 2 Personen 32 Euro für die Berg- und Talfahrt. Die Katrin Seilbahn hat ganz altertümliche 4er-Kabinen. Die gefielen und ganz toll, es muss ja nicht immer alles neu sein.

Als wir oben angekommen sind, hatten wir ein traumhaftes Wetter und einen super Weitblick. Man kann es nur abschätzen, aber 50 km konnte man bestimmt weit sehen.

Ein paar Drohnenaufnahmen waren Pflicht

Ich machte meine Drohne Dji Air 2 startklar und erstellte einige Panoramaaufnahmen. Weil die Aussicht in alle 4 Himmelsrichtungen traumhaft waren, habe ich lieber ein paar mehr Aufnahmen gemacht. Ich konnte mich einfach nicht satt sehen.

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Wir hätten uns doch Schneeschuhe besorgen sollen

Weil ich noch ein paar schöne Fotos machen wollte, ging es querfeldein und versank manchmal bis zu den Knien. Spätestens hier ärgerte ich mich, dass wir keine Schneeschuhe hatten. Aber der Drang nach einem schönen Foto war so groß, dass ich weiter lief. Doch ich musste einsehen, dass der Weg durch die Bäume bis zum Abgrund noch lange ist und kehrte deshalb wieder um.

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Es war doch nicht so kalt wie vermutet

Wir hatten uns ja etwas dicker angezogen, weil es unten im Tal recht kalt war. Aber oben auf 1400 Meter strahlte die Sonne so stark, dass man den ersten Pullover ausziehen musste.

Katrins Almhütte mit einer gigantischen Aussicht

Nur das Dach der Kartins Almhütte war zu sehen. Der Rest war vom Schnee verdeckt. Wir schauten auf die kleine Terrasse und fanden noch einen freien Platz. Ohne Sonnenbrille hätte man es nicht ausgehalten. Während die Getränke unterwegs waren, beobachteten wir die Gipfel, über denen der Schnee wehte. Auf der urigen Terrasse konnte man so richtig entspannen und die Seele baumeln lassen. Wir saßen bestimmt gut 2 Stunden und hätten sogar etwas Sonnencreme gebraucht. Aber irgendwann wollten wir auch wieder weiter.

3-Länder-Blick mit Lawinengefahr

Als wir von der Katrin Almhütte raus sind, sahen wir ein Absperrschild wegen Lawinengefahr. Wir wunderten uns, weil von dort hinten Leute hergelaufen kamen. Neugierig, wie wir sind, gingen wir auch dorthin. Es war nur ein kleiner Trampelpfad und manchmal sanken wir mit den Stiefeln ein. Dann sahen wir eine Aussichtsplattform, von der man aus 3 Länder sehen kann. Einheimische erklärten uns die verschiedenen Seen, die vor uns lagen. Besonders gut konnte man den Hallstätter See erkennen, der ganz leicht von Nebel bedeckt war.

Danach ging es zum Caravanpark Aussee

Unten am Parkplatz angekommen, ging die Stellplatzsuche los. Wir landeten in Ischlbergstraße, 8990 Bad Aussee, beim Stellplatz Caravanpark Aussee. Telefonisch kündigten wir uns an und erfuhren, dass er eigentlich geschlossen hat. Wir durften uns aber trotzdem hinstellen und sollten nur eine Spende da lassen, weil kein Service angeboten wird.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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