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Jobs kündigen um die Welt zu bereisen

Wir wollen unsere Jobs kündigen, um eine längere Zeit mit dem Wohnmobil die Welt zu bereisen. Der Plan soll jetzt 4 Jahre eher Wirklichkeit werden als geplant. Finanziell haben wir immer wieder durchgerechnet und sind uns sicher, dass wir das schaffen. Damit wir nichts vergessen, haben wir uns eine Liste mit Erledigungen erstellt. Abzuklären ist die Krankenkasse, Arbeitsamt, Reisepässe und vieles mehr. Geholfen haben uns dabei viele Reiseblogs.

Jobs kündigen und Länder mit dem Wohnmobil bereisen

Der Wunsch unsere Jobs zu kündigen, um mit dem Wohnmobil auf eine längere Reise zu gehen, besteht schon ein paar Jahre. Meiner zukünftigen Frau (inzwischen haben wir geheiratet) habe ich immer wieder gesagt, das machen wir. Abgeneigt war sie nie, doch ist es ein großer Schritt zu kündigen. Sie ist von uns diejenige, die sehr auf Sicherheit bedacht ist und lieber ein Jahr später als ein Jahr zu früh den Schritt wagt.

Wir haben so viel Geld wie möglich gespart und unsere Exceltabelle jeden Monat gefüttert. Darin sind Kostenaufstellungen über unsere letzten Reisen nach Österreich, Kroatien, Albanien und Rumänien. Dadurch haben wir haben einen guten Überblick, wie viel Geld im Monat benötigt wird.

Wir werfen unser geplantes Ziel über den Haufen

Wieso werfen wir unseren Plan über den Haufen? Ganz einfach, weil wir es finanziell können. Unser Ziel war Jochen’s 60. Geburtstag. Doch die letzten Jahre lief es so gut, dass wir es nun 4 Jahre eher umsetzen. Jedes Jahr, das wir später auf Reise gehen, ist verlorene Zeit. Keiner kann sagen, wie es einem in ein paar Jahren Gesundheitlich geht. Wir haben nicht vor, mit Schmerzen in Rücken oder Knie eine Wanderung zu machen. Wir wollen die Reise genießen können und nicht nur vor dem Fahrzeug sitzen, weil wir zu alt sind, um etwas zu unternehmen.

Ein großer Dank geht an meine zukünftige Frau

Ich machte ihr einen Heiratsantrag und sie sagte Ja. Nach 17 Jahren Partnerschaft ein längst überfälliger Schritt. Mir war es wichtig, dass sie abgesichert ist, falls mir etwas passiert. Hier muss ich meiner zukünftigen Frau einen großen Dank aussprechen. Denn ich bin die treibende Kraft und habe sie an manchen Tagen immer wieder mit meinem Vorhaben genervt. Sie zieht mit, obwohl sie lieber noch ein Jahr warten will. Das rechne ich ihr hoch an.

Blick von einer alten Burg in Stara Podaca – Kroatien auf das Meer

Was ist vor der Kündigung zu beachten

Jedem von uns fällt etwas anderes ein, was noch erledigt werden muss. Deshalb haben wir eine gemeinsame Liste, in der wir unsere Gedanken aufschreiben. Dank Google Drive kein Problem.

Da tauchen Themen wie Langzeitauslandskrankenversicherung, Arbeitsamt oder neue Pässe auf. Aber auch über laufende Versicherungen schauen wir darüber. Brauchen wir die alle oder fehlt etwas. Hier hilft uns mein bester Kumpel Torsten, der selbstständiger Versicherungsmakler ist.

Weitere Gedanken, bevor die Reise beginnt

  • Wir haben zwei Autos, die ungenutzt in unseren Garagen stehen würden. Außerdem ist irgendwann der TÜV fällig, wenn wir noch unterwegs sind. Somit macht es Sinn, beide zu verkaufen und die Garagen zu vermieten
  • TÜV und Kundendienst machen lassen, denn wir haben keine Lust den Urlaub zu unterbrechen und deswegen nach Deutschland zurück zu fahren.
  • Anwartschaft bei der Krankenkasse beantragen
  • Gespräche mit der Krankenkasse und dem Arbeitsamt

Wenn man denkt, dass man jetzt gut vorbereitet ist, dann kommt ein Schockmoment. Dazu aber mehr im Artikel Anwartschaft.

Jochen Bake

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist. Seit 10/2023 haben wir unsere Jobs gekündigt und reisen das ganze Jahr durch Europa.

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  • Klingt alles gut durchdacht und vernünftig! Wir wünschen Euch ein gutes Gelingen Eurer Vorstellungen, viel Glück und Erfolg! Gespannt werden wir auf Eure informativen Reiseberichte schauen!

    • Danke Euch beiden, tja die Planungen laufen ja schon lange. Am schwierigsten waren die vielen Informationen die einem nicht gesagt werden, die man nur durch intensives Suchen im Internet zum Teil zufällig herausfindet.

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