Technik

E-Scooter laden im Wohnmobil

Wie lade ich den E-Scooter im Wohnmobil

Viele Camper haben ein E-Bike oder einen E-Scooter dabei, wenn sie unterwegs sind. Damit werden nicht nur Brötchen geholt, sondern auch Ausflüge unternommen. Wir haben uns 2020 zwei E-Scooter IO Hawk Exit Cross Exclusiv gekauft. Zusammen wiegen sie 42 Kilogramm und passen perfekt in die Heckgarage unseres Hymer ML-T 620. Sie lassen sich zusammenklappen und liegt daher flach am Boden. Damit die zwei Scooter beim Fahren mit dem Wohnmobil in der Heckgarage nicht umherrutschen, habe ich mir 1 Brett gesägt und die zwei fixiert. Ein Verzurren erspare ich mir dadurch. Mit dem E-Scooter kommen wir um die 30 km und das ist für uns vollkommen ausreichend. Nur die 500 Watt sind uns zu wenig, weil sich der Scooter dann im Gelände bzw. auf dem Schotterweg etwas müht. Aber den Kompromiss mussten wir eingehen, weil mehr Gewicht in der Heckgarage nicht möglich ist.

Wir haben unser Wohnmobil mit Solar und Lithium erweitert

Nachträgliche Einbauten

Wir wollten so viel Solar wie möglich auf dem Dach haben und haben aufgerüstet. Dazu wurden die freien Flächen ausgemessen und bis auf den letzten cm ausgereizt. Das 160 Watt Solarpaneel passte gerade so rein. Dazu einen Ladebooster mit 50 Ah und eine 200 Ah Lithium von Liontron. Als Fernanzeige dient Büttner MT 5000. Wir haben die Arbeiten machen lassen und waren anfangs mit der Firma auch zufrieden. Aber unsere Reklamation des defekten Ladeboosters wurde ignoriert und verleugnet. Wir haben den Austausch dann selbst vorgenommen. Der ganze Umbau mit Solarregler hat gut 5000 Euro gekostet.

Vorhandene Technik

  • 2 x 90 Watt Solar Original Hymer
  • 1 x 120 Watt Solar
  • 1 x 160 Watt Solar
  • Waeco Wechselrichter 1800 Watt
  • Votronic 1212-50 Ladebooster 50 A
  • 1 Mobiles Solarpanel 200 Watt
  • 200 Ah Lithium Untersitz Liontron

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Wir brauchen viel Strom

Mit 460 Watt Solar auf dem Dach und zusätzlich 200 Watt mit dem mobilen Solarpanel sind wir gut ausgestattet. Aber wir lieben die Technik und haben auf der Reise zwei Laptops und zwei Tablets dabei. Zusätzlich werden noch die Kamera- und Drohenakkus geladen. Da kommt einiges an Verbrauch zusammen. Aber auf unseren Reisen in den Süden sind wir bisher fast immer ohne Landstrom ausgekommen. Dabei helfen uns die Liontron Lithium 200 Ah, die wir 2020 einbauen lassen haben. Und Reserven, wenn die Sonne mal nicht so will, schadet auch nicht.

So lade ich den E-Scooter in der Wohnmobil Heckgarage

Sobald die Lithiumbatterie voll ist, wird der E-Scooter geladen. Dazu haben wir in der Heckgarage zwei 230 Volt Steckdosen. Jedes Ampere, das übrig ist, wird verwendet. Außerdem laden wir immer während der Fahrt, wenn der 50 Ah Ladebooster ordentlich Strom in den Akku schaufelt. Wir den Waeco Wechselrichter (1800 Watt)ein und schon fließt der Strom nach hinten. Am Ziel angekommen, ist der Akku meistens wieder voll. Ansonsten wird eben zusätzlich das mobile Solarpanel aufgestellt und Sonne getankt.

E-Scooter laden mit dem Mobilem Solarpanel
Camp Viter

Ein paar Tipps und Überlegungen zum Laden

  • Kauft euch nicht den größten Wechselrichter. Er sollte auch zur Lithiumbatterie passen. Ein kleinerer der die Anforderungen erfüllt reicht oft und schont den Geldbeutel. Unsere Liontron erlaubt einen max. Dauerentladestrom von 150 Ah. Ein 1800 Watt Wechselrichter zieht bis zu 150 Ah.
  • AGM Akkus sind zwar möglich, um das E-Bike oder den E-Scooter zu laden. Besser ist jedoch eine Lithiumbatterie mit einer guten Dauerstromentnahme
  • Ein 100 Watt Solarpanel schafft ca. 3-5 Ampere bei guter Einstrahlung. Bei unseren 460 Watt auf dem Dach kommen am Tag bei bestem Wetter ca. 38 Ampere rein.

Alternative Möglichkeit zum E-Scooter laden

Ich recherchiere ja gerne über verschiedene Möglichkeiten zum Laden von E-Bike oder E-Scooter. Dabei bin ich öfters auf den Powerbutler gestoßen. Erfahrungen habe ich damit nicht, aber viele sind zufrieden. Vielleicht ist das für euch eine Alternative, weil damit kein Wechselrichter benötigt wird. Der Powerbutler soll das Laden mit der 12 Volt Spannung erledigen.

Als Spätzünder habe ich erst mit 43 Jahren mit dem Reisen angefangen. Zuerst mit einem Wohnwagen und seit seit 2019 mit einem Hymer ML-T 620. Dabei wird versucht, so oft wie möglich frei zu stehen. Ging es bisher hauptsächlich nach Kroatien und Österreich, wird jetzt Albanien und deren Nachbarländer bereist.

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